Anfragen vorsortieren
E-Mails und Formulare werden gelesen, nach Thema geordnet und der richtigen Person zugewiesen.
Betreute Prozessautomatisierung
Konstellarum verbindet vorhandene Programme, klare Regeln und gezielt eingesetzte KI zu verlässlichen Arbeitsabläufen für kleine und mittlere Betriebe.
Kein frei handelndes KI-System. Wichtige Entscheidungen bleiben beim Menschen.
Ausgangslage
Viele kleinere Betriebe arbeiten bereits mit E-Mail, Kalender, Tabellen, Cloud-Speicher und Fachsoftware. Doch Informationen werden zwischen diesen Werkzeugen von Hand kopiert. Offene Anfragen hängen an persönlichen Merklisten, Rückfragen werden wiederholt formuliert und Dokumente uneinheitlich abgelegt.
Konstellarum setzt genau dazwischen an: Ein klar beschriebener Ablauf verbindet die vorhandenen Systeme. Eindeutige Schritte folgen festen Regeln. KI wird nur dort eingesetzt, wo Sprache oder unterschiedlich aufgebaute Dokumente verstanden werden müssen.
Fragen? Mehr zu ProzessautomatisierungHeute oft
Mit einem geregelten Ablauf
Konkretes Angebot
Der Einstieg bleibt bewusst eng. Jede Lösung hat einen klaren Anfang, ein klares Ergebnis und sichtbare Grenzen.
E-Mails und Formulare werden gelesen, nach Thema geordnet und der richtigen Person zugewiesen.
Das System prüft, welche Informationen für den nächsten Schritt fehlen, und bereitet eine gezielte Rückfrage vor.
Kontakte, Projektangaben und Zuständigkeiten werden angelegt oder ergänzt. Unsichere Treffer gehen zur Prüfung.
Angaben fließen in Vorlagen; offene Angebote erzeugen nach festgelegten Fristen eine Erinnerung.
Dateien werden erkannt, passend benannt und dem richtigen Vorgang zugeordnet. Sonderfälle bleiben sichtbar.
Offene Aufgaben, Fristen, Fehler und Mengen werden zu einer verständlichen Tages- oder Monatsübersicht.
Projektweg
Der Kunde kauft kein unbestimmtes „KI-Paket“, sondern einen nachvollziehbaren Weg von der Prüfung bis zum betreuten Betrieb.
Fragen? Mehr zum PilotprojektWir prüfen, ob ein wiederkehrender und messbarer Ablauf vorhanden ist. Noch keine umfangreiche Beratung, sondern eine klare Eignungsprüfung.
Der heutige Ablauf, seine Ausnahmen, beteiligte Programme und sinnvolle Messwerte werden verständlich festgehalten.
Ein einzelner Ablauf wird mit Testfällen und Kostenobergrenze erprobt. Externe Nachrichten bleiben zunächst gesperrt oder freigabepflichtig.
Zugänge, Rechte, Sicherungen, Überwachung und Freigaberegeln werden eingerichtet. Danach erfolgt eine kurze Einweisung.
Fehler, Änderungen und Fremdkosten werden beobachtet. Kleine Anpassungen und vereinbarte Auswertungen halten den Ablauf zuverlässig.
Planpreise & Nutzen
Die Preise sind interne Planwerte und werden nach den ersten Projekten anhand des echten Aufwands überprüft. Sie sind keine amtlichen Marktpreise.
Aufnahme eines Ablaufs, Nutzenbewertung und Vorschlag für einen begrenzten Test.
Ein klar abgegrenzter Testablauf mit Messung, Schutzregeln und Auswertung.
Verbindungen, Regeln, Tests, Dokumentation, Rechte und Einweisung.
Je nach Zahl der Abläufe, Pflegeumfang und vereinbarter Reaktionszeit.
Einfache Modellrechnung
Diese Rechnung dient nur zur ersten Orientierung. Tatsächliche Werte werden beim Kunden gemessen; Einrichtung, Betreuung, Kontrolle und Fremdkosten müssen zusätzlich berücksichtigt werden.
Wie wird Wirtschaftlichkeit richtig berechnet?Klare Grenzen
Konstellarum baut kein System, das den Betrieb selbstständig steuert. Jede Aktion bekommt eine Risikostufe, einen Fehlerweg und – wo nötig – eine menschliche Freigabe.
Interne Aufgabe anlegen, Datei nach geprüftem Muster benennen, Tagesübersicht erzeugen.
Externe E-Mail, Änderung von Kundendaten, Dokumentenzuordnung oder Terminvorschlag.
Verbindlicher Preis, Vertrag, Zahlung sowie rechtlich oder sicherheitskritische Entscheidung.
Positionierung
„Prozessverständnis, Software und kontrolliert eingesetzte KI – als wartbarer Arbeitsablauf statt als technisches Experiment.“
Zeit, Reaktionsdauer und Fehler werden vor und nach dem Pilot verglichen.
Ein einzelner Ablauf ersetzt eine große Anfangsinvestition ohne belastbare Grundlage.
Analyse, Einrichtung, Überwachung und Verbesserung kommen aus einer Hand.
Geprüfte Bausteine halten Projekte bezahlbar, während Fachregeln kundenspezifisch bleiben.
Der technische Unterbau
Vom ersten n8n-Ablauf bis zur späteren Agentenorganisation ist festgelegt, welches Werkzeug welche Aufgabe übernimmt, wie Kundendaten getrennt bleiben und an welcher Stelle ein Mensch entscheidet.
Toolchain verständlich ansehen →Wissen ohne Vorwissen
Die Kurzfassungen geben Orientierung. Die ausführliche Wissensausgabe geht mit Beispielen, Fehlerbildern und Prüflisten deutlich tiefer.
Alle ausführlichen Kapitel öffnen →Ein Prozess ist eine wiederkehrende Folge von Arbeitsschritten mit einem bestimmten Ergebnis. Prozessautomatisierung bedeutet, dass Software einzelne dieser Schritte übernimmt. Automatisiert wird nicht pauschal „die Büroarbeit“, sondern beispielsweise der Weg von einer neuen Anfrage bis zu einem geordneten Vorgang mit zuständiger Person und Fälligkeit.
Ein geeigneter Ablauf hat ein Startsignal, bekannte Eingangsdaten, wiederkehrende Schritte, erkennbare Ausnahmen und ein messbares Ergebnis. Die Automatisierung kann nur unterstützen, Vorarbeiten leisten, eine Freigabe abwarten oder in engen Grenzen selbst ausführen. Für neue Projekte ist eine stufenweise Einführung meist sinnvoller als ein vollständig selbstständiger Gesamtprozess.
Ein Elektrobetrieb erhält Anfragen an eine gemeinsame Adresse. Die Lösung übernimmt Absender, Nachricht und Anlagen, erkennt die Leistungsart, prüft Pflichtangaben, legt eine Aufgabe an und bereitet bei fehlenden Angaben eine Rückfrage vor. Preise, Terminversprechen und ungewöhnliche Fälle bleiben beim Menschen.
Unklare Verantwortlichkeiten und uneinheitliche Arbeitsweisen werden durch Software nicht automatisch besser. Deshalb gilt: erst vereinfachen und festlegen, dann automatisieren. Seltene oder ständig wechselnde Abläufe sind kein guter Einstieg.
✓Was startet den Ablauf?
✓Welche Schritte sind immer gleich?
✓Welche Ausnahmen kommen vor?
✓Woran wird eine Verbesserung gemessen?
Eine feste Regel folgt einem eindeutigen Zusammenhang: Wenn A zutrifft, führe B aus. Künstliche Intelligenz ist dann hilfreich, wenn freie Sprache oder unterschiedlich aufgebaute Informationen eingeordnet werden müssen. Sie liefert ein wahrscheinliches Ergebnis, aber keine Wahrheitsgarantie.
Fristen, Berechtigungen, Nummernkreise, Pflichtfelder und Berechnungen gehören in feste Programmlogik. KI kann Texte zusammenfassen, Anfragen thematisch einordnen oder einen Antwortentwurf erstellen. Zuverlässig wird der Ablauf, wenn vor und nach dem KI-Schritt feste Prüfungen stattfinden und unklare Fälle an einen Menschen gehen.
Die Nachricht „Unsere Anlage macht ungewöhnliche Geräusche“ kann durch KI als Störung eingeordnet und zusammengefasst werden. Eine feste Regel prüft danach Kontaktdaten, zulässige Anhänge und Zuständigkeit. Ein Mitarbeiter entscheidet, ob und wann ein Termin angeboten wird.
Eine überzeugende Formulierung kann trotzdem falsch sein. KI sollte deshalb eine kleine, genau beschriebene Aufgabe erhalten. Ergebnisse müssen in einem festen Format ausgegeben, gegen vorhandene Daten geprüft und regelmäßig anhand echter Testfälle bewertet werden.
✓Lässt sich die Aufgabe eindeutig beschreiben?
✓Muss freie Sprache verstanden werden?
✓Welche Folgen hätte ein Fehler?
✓Kann das Ergebnis automatisch geprüft werden?
Ein Pilot ist ein zeitlich und inhaltlich begrenzter Test unter kontrollierten Bedingungen. Er soll nicht beweisen, dass jede Idee funktioniert, sondern verlässlich zeigen, ob ein bestimmter Ablauf technisch brauchbar, wirtschaftlich sinnvoll und im Alltag akzeptiert ist.
Zuerst wird der bisherige Aufwand gemessen. Danach werden normale Fälle, Sonderfälle und Fehlerfälle festgelegt. Die Lösung arbeitet zunächst mit Testdaten, später mit einer begrenzten Auswahl echter Vorgänge. Externe Aktionen bleiben gesperrt oder benötigen eine Freigabe. Am Ende werden Zeit, Fehler, Kosten und verbleibender Kontrollaufwand ausgewertet.
Statt die gesamte Auftragsbearbeitung umzubauen, testet ein Betrieb vier Wochen lang nur die Sortierung eingehender Serviceanfragen. Erfolg bedeutet etwa: mindestens 90 Prozent korrekt zugeordnet, keine unkontrollierte Nachricht und fünf eingesparte Arbeitsstunden pro Monat.
Ein ehrlicher Pilot kann vier Ergebnisse haben: einführen, anpassen, auf einen kleineren Teil begrenzen oder beenden. Auch ein Abbruch ist wertvoll, wenn er eine größere Fehlinvestition verhindert. Eine Erfolgsgarantie vor dem Test wäre unseriös.
✓Ist der Umfang in einem Satz beschreibbar?
✓Gibt es einen Ausgangswert?
✓Sind Erfolg und Abbruch messbar?
✓Bleibt ein manueller Ersatzweg erhalten?
Ein Kundendaten-System – oft CRM genannt – ist mehr als ein Adressbuch. Es verbindet Firmen, Ansprechpartner, Anfragen, Zuständigkeiten, nächste Schritte und offene Angebote. Für jede wichtige Angabe sollte feststehen, welches Programm die verlässliche Quelle ist.
Unternehmen, Kontaktperson und Vorgang werden getrennt gespeichert: Eine Firma kann mehrere Ansprechpartner und viele Vorgänge besitzen. Klare Bearbeitungsstände ersetzen persönliche Merkzettel. Beim automatischen Abgleich werden Kundennummer, E-Mail, Telefonnummer und Anschrift berücksichtigt. Unsichere Treffer dürfen nicht still zusammengeführt werden.
Das System erkennt die Firma anhand der Absenderadresse, findet aber zwei mögliche Kontaktpersonen. Es legt den Vorgang unter der vorhandenen Firma an, markiert den Ansprechpartner als unklar und bittet einen Mitarbeiter um Prüfung – statt ungeprüft einen dritten Kontakt zu erzeugen.
Nebenlisten und doppelte Datensätze machen Automatisierung schnell unzuverlässig. Rechte müssen begrenzt, wichtige Änderungen nachvollziehbar und Regeln für Aufbewahrung und Löschung festgelegt sein. Mehr gespeicherte Daten sind nicht automatisch besser.
✓Was ist die verlässliche Quelle je Datenart?
✓Welche Felder sind wirklich notwendig?
✓Wie werden Doppelungen erkannt?
✓Wer darf lesen, ändern oder löschen?
Menschliche Freigabe bedeutet, dass eine verantwortliche Person ein vorbereitetes Ergebnis prüft, bevor daraus eine wichtige Handlung entsteht. Entscheidend ist nicht der zusätzliche Knopf, sondern eine klare Prüffrage und der nötige Zusammenhang.
Risikoarme, leicht rückgängig zu machende Schritte können automatisch laufen. Externe Nachrichten oder Änderungen an Kundendaten werden zunächst vorbereitet und freigegeben. Verbindliche Preise, Zahlungen, Verträge sowie rechtlich oder sicherheitskritische Entscheidungen bleiben vollständig beim Menschen. Die Freigabeansicht zeigt Ausgangsdaten, vorgeschlagene Änderung und markierte Unsicherheiten gemeinsam.
Für ein Angebot fehlt die Seriennummer. Der Mitarbeiter sieht die ursprüngliche Anfrage, vorhandene Angaben, das fehlende Feld, den vorbereiteten Text und die Empfängeradresse. Er kann freigeben, korrigieren, ergänzen oder den Versand ablehnen.
Wenn täglich fast identische Ergebnisse bestätigt werden müssen, entsteht Kontrollmüdigkeit. Deshalb werden nur wirklich unsichere oder folgenreiche Fälle vorgelegt. Die prüfende Person braucht genug Zeit, Wissen und Befugnis; eine formale Freigabe allein löst kein Risiko.
✓Welche Folge hätte ein Fehler?
✓Was genau muss geprüft werden?
✓Sind Ausgangsdaten und Änderung gemeinsam sichtbar?
✓Wer vertritt die freigebende Person?
Eine Wirtschaftlichkeitsrechnung prüft, ob der erwartete Nutzen größer ist als Einrichtung, Betreuung, Fremdkosten, Kontrolle und Risiko. Die Aussage „spart Zeit“ reicht nicht. Benötigt werden gemessene Ausgangswerte und realistische Annahmen.
Für zwei bis vier Wochen werden Anzahl der Vorgänge, Bearbeitungszeit, Wartezeit, Fehler und Rückfragen erfasst. Davon wird nur der Anteil angesetzt, der tatsächlich entfällt. Neu entstehende Kontrolle und Pflege werden abgezogen. Neben Zeit können weniger vergessene Vorgänge oder schnellere Reaktionen zählen – aber nur, wenn sie messbar sind.
Bei 30 Anfragen zu je 30 Minuten entstehen 15 Stunden Arbeit. Werden davon realistisch neun Stunden eingespart und kostet eine Arbeitsstunde vollständig gerechnet 35 Euro, beträgt der rechnerische Zeitwert 315 Euro pro Monat. Eine Betreuung für 249 Euro wäre allein darüber knapp begründbar; die Einrichtung muss zusätzlich berücksichtigt werden.
Freie Zeit ist nicht automatisch eine direkte Geldeinsparung. Sie kann Überstunden vermeiden, Wachstum ermöglichen oder Wartezeiten senken. Modellrechnungen sind keine Zusage. Wenn Nutzen und Kosten nahe beieinander liegen, sollte ein Pilot mit klarer Abbruchregel entscheiden.
✓Sind Ausgangswerte gemessen oder nur geschätzt?
✓Ist Kontrollaufwand abgezogen?
✓Sind alle Fremdkosten enthalten?
✓Wann ist die Anfangsinvestition ausgeglichen?
Eine Automatisierung arbeitet nicht für immer unverändert. E-Mail-Dienste, Programmschnittstellen, Datenformate, Berechtigungen und der betriebliche Ablauf können sich ändern. Ohne Überwachung bleibt ein Fehler möglicherweise tagelang unbemerkt.
Betreuung umfasst technische Überwachung, Fehlerbehebung, Sicherungsprüfungen, Kostenkontrolle, kleine Anpassungen und vereinbarte Auswertungen. Klare Reaktionszeiten unterscheiden dringende Ausfälle von normalen Änderungswünschen. Regelmäßige Berichte zeigen Vorgangszahl, Fehler, Bearbeitungsdauer und auffällige KI-Ausgaben.
Ein E-Mail-Anbieter ändert seine Anmeldung. Die Überwachung erkennt fehlgeschlagene Abrufe, meldet den Fehler und verhindert, dass Vorgänge still verloren gehen. Bis zur Behebung nutzt der Kunde den dokumentierten manuellen Ersatzweg.
Eine Monatsgebühr darf kein unbegrenztes Änderungsversprechen sein. Enthaltene Abläufe, Pflegezeit, Reaktionszeiten und Fremdkosten müssen im Vertrag klar begrenzt sein. Größere neue Funktionen bleiben eigene Projekte.
✓Welche Fehler werden automatisch gemeldet?
✓Welche Reaktionszeit ist vereinbart?
✓Was ist kleine Pflege, was Erweiterung?
✓Wann wurde eine Wiederherstellung zuletzt geprüft?
Verarbeitet Konstellarum personenbezogene Daten nach Weisung des Kunden, liegt häufig eine Auftragsverarbeitung nahe. Der Kunde bleibt grundsätzlich verantwortlich; Konstellarum verarbeitet die Daten nur für den vereinbarten Zweck. Die genaue Rollenverteilung muss je Auftrag geprüft werden.
Ein Vertrag nach Artikel 28 DSGVO beschreibt Gegenstand, Dauer, Datenarten, Weisungen, Löschung, Unterstützungspflichten und eingesetzte Unterauftragnehmer. Technische und organisatorische Maßnahmen regeln unter anderem Zugänge, Verschlüsselung, Sicherung, Protokollierung und den Umgang mit Vorfällen. Daten außerhalb von EU und EWR benötigen eine gesonderte Prüfung.
Werden E-Mails eines Handwerksbetriebs auf einem betreuten System ausgewertet, können Namen, Kontaktdaten und Gesprächsinhalte betroffen sein. Zugänge werden pro Kunde getrennt, Rechte auf das Nötige begrenzt und Aufbewahrungsfristen dokumentiert.
Datenschutz wird nicht durch einen Vertrag allein hergestellt. Entscheidend ist, dass der reale technische Betrieb zu den Vereinbarungen passt. Konstellarum kann Umsetzung und Dokumentation liefern, aber keine individuelle Rechtsberatung ersetzen.
✓Welche personenbezogenen Daten werden benötigt?
✓Wer entscheidet über Zweck und Mittel?
✓Welche weiteren Anbieter sind beteiligt?
✓Wie werden Daten gelöscht oder zurückgegeben?
Technischer Betrieb bedeutet, dass eine Lösung nicht nur einmal funktioniert, sondern verlässlich erreichbar, sicher, beobachtbar und wiederherstellbar bleibt. Dazu gehören Programme, Datenbank, Dokumentablage, Zugänge, Protokolle und Sicherungen.
Programmschnittstellen verbinden E-Mail, Kalender, Kundendaten und Ablage. Jeder Schritt braucht einen definierten Fehlerweg: erneut versuchen, in eine Warteschlange legen, einen Menschen informieren oder kontrolliert abbrechen. Wiederholungen dürfen keine doppelten Nachrichten oder Datensätze erzeugen. Test- und Produktivumgebung bleiben getrennt.
Das Kundendaten-System ist vorübergehend nicht erreichbar. Die Anfrage wird nicht verworfen und auch nicht mehrfach angelegt. Sie bleibt in einer Warteschlange, der Fehler wird protokolliert und nach einer begrenzten Zahl von Versuchen an die Betreuung gemeldet.
Eine vorhandene Sicherungsdatei beweist noch keine Wiederherstellbarkeit. Rückspieltests, begrenzte Rechte, verschlüsselte Übertragung und nachvollziehbare Änderungen gehören zum Betrieb. Protokolle sollen Fehler erklären, aber nicht unnötig sensible Inhalte sammeln.
✓Was geschieht bei Ausfall eines Dienstes?
✓Wie werden doppelte Aktionen verhindert?
✓Sind Test und Echtbetrieb getrennt?
✓Wurde die Wiederherstellung praktisch getestet?
Standardisierung bedeutet nicht, jedem Kunden denselben starren Ablauf aufzuzwingen. Wiederverwendet werden technische Grundbausteine und geprüfte Vorgehensweisen; Fachbegriffe, Regeln, Zuständigkeiten und vorhandene Programme bleiben kundenspezifisch.
Wiederverwendbar sind etwa E-Mail-Eingänge, Pflichtfeldprüfung, Freigabeschritte, Fehlerbehandlung, Berichte und Dokumentationsvorlagen. Kundenspezifische Einstellungen liegen getrennt vom technischen Kern. Bausteine erhalten Versionsstände, Prüfungen und eine dokumentierte Änderungsgeschichte.
Zwei Betriebe nutzen denselben geprüften Baustein für neue Anfragen. Betrieb A fragt Seriennummer und Anlagenstandort ab, Betrieb B Fahrzeugtyp und Einsatzort. Die technische Verarbeitung bleibt gleich; Felder, Fristen und Zuständigkeiten werden über getrennte Einstellungen angepasst.
Vollständige Sonderlösungen machen Einrichtung und Betreuung teuer. Zu starre Vorlagen passen dagegen nicht zum Betrieb. Der wirtschaftliche Mittelweg ist ein stabiler Kern mit klar begrenzter Anpassung. Änderungen am Grundbaustein und an der Kundeneinstellung müssen jeweils getestet werden.
✓Was ist technischer Kern, was Kundeneinstellung?
✓Welche Teile sind bereits geprüft?
✓Wie werden Versionen und Änderungen dokumentiert?
✓Wird jeder Kunde nach einer Kernänderung getestet?
Nachvollziehbar
Marktdaten sind keine Absatzgarantie. Planpreise und Modellrechnungen sind eigene Annahmen. Rechts- und Lizenzfragen müssen vor jedem verbindlichen Angebot am konkreten Einsatz geprüft werden.
Das Ziel